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16.10.2026
Hänsel und Gretel neu erzählt: Zwischen Märchenwald, Anime und Gaming-Welt
Es ist einer der großen Klassiker der Weihnachtszeit: Mit seiner märchenhaften Geschichte und seinen unverwechselbaren Melodien begeistert Engelbert Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“ seit Generationen. Lieder wie „Brüderchen, komm tanz‘ mit mir“ und „Ein Männlein steht im Walde“ sind längst Teil unseres kulturellen Gedächtnisses.
Aus Armut wird Überfluss, aus Geborgenheit soziale Kälte
An der Staatsoperette Dresden erhält das Werk nun eine neue, überraschende Sichtweise. Hänsel und Gretel mangelt es nicht an materiellen Dingen, sondern an dem, was Kinder wirklich brauchen: menschliche Wärme, Zuwendung und Geborgenheit. Auf der Suche nach Nähe und Halt verlieren sich die beiden Geschwister so in einem Videospiel und geraten in eine fantastische Welt voller geheimnisvoller Wesen und unerwarteter Begegnungen. Dabei treffen sie auf eine Hexe, deren Geschichte eine überraschende Perspektive jenseits tradierter Märchenerzählungen eröffnet. Eine gute Hexe und ein böser Hexendämon stellen die vertrauten Rollenbilder auf den Kopf und lassen die Geschichte in neuem Licht erscheinen.
Anime-Ästhetik und K-Pop treffen auf romantische Klangwelten
Intendantin und Regisseurin Kathrin Kondaurow und ihr Team (Kostüme: Anke Aleith, Bühne: Volker Thiele, Video: Lutz Michen) versetzen das Märchen in eine Bildwelt, die von japanischen Animes und modernen Gaming-Welten wie „Final Fantasy“ inspiriert ist. Unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Michael Ellis Ingram erklingt dennoch Humperdincks unvergleichliche Musik mit ihren großen, poetischen Orchesterklängen und dem berühmten Original-Libretto von Adelheid Wette. Trotzdem schlägt der Klassiker auch in der Musik eine Brücke in die Gegenwart: Für die Bearbeitung von „Brüderchen, komm tanz‘ mit mir“ bringt der Berliner DJ Paul Keilhau Einflüsse aus Jugendkultur und K-Pop ins Spiel. So begegnen Humperdincks romantischer Klangwelt aktuelle Sounds und Rhythmen, die insbesondere ein junges Publikum ansprechen.
Künstlerische Entdeckungsreise
Die Neuinszenierung von „Hänsel und Gretel“ hält auch für das Ensemble spannende Herausforderungen bereit: Drei Darstellerinnen feiern ihr Rollendebüt – als Hänsel Dimitra Kalaitzi und als Gretel Christina Maria Fercher und Julie Sekinger. Eine besondere Neuerung ist die Figur des Hexendämons, die in dieser Inszenierung erstmals hinzukommt. Verkörpert wird sie von Artistin Nina Kemptner, die dafür Neuland betritt: Erstmals agiert sie an einer Flying-Pole-Stange. In der Partie der Hexe stehen alternierend Silke Richter (aus dem Ensemble der Staatsoperette) und Catherine Daniel (als Gast) auf der Bühne. Daniel gastierte bereits als Queenie in „Show Boat“ an der Staatsoperette. Mit dabei sind natürlich auch Mädchen und Jungen des Kinderchores der Staatsoperette, die als Lebkuchenkinder aber auch als kleine Waldwesen zu erleben sein werden.
HÄNSEL UND GRETEL
Oper | Libretto von Adelheid Wette | Musik von Engelbert Humperdinck
Musikalische Leitung. Michael Ellis Ingram
Regie: Kathrin Kondaurow
Bühne: Volker Thiele
Kostüme: Anke Aleith
Video: Lutz Michen
Dramaturgie: Stijn Reinhold
Einstudierung Kinderchor: Carola Rühle-Keil
Choreografie („Brüderchen, komm tanz‘ mit mir“): Helene Kondaurow
Hänsel: Laila Salome Fischer / Dimitra Kalaitzi
Gretel: Christina Maria Fercher / Julie Sekinger
Mutter: Steffi Lehmann / Jeannette Oswald
Vater: Andreas Mattersberger / Hinrich Horn
Hexe: Silke Richter / Catherine Daniel
Sandmännchen: Soyeon Jung / Antje Ligeti
Taumännchen: Charlotte Watzlawik / Antje Ligeti
Hexendämon: (Akrobatik) Nina Kemptner
Kinderchor der Staatsoperette
Orchester der Staatsoperette Dresden
Premiere 7. November 2026
weitere Termine: 8., 12. und 13. November | 5., 6., 10., 11., 19., 20., 25., 26.
und 27. Dezember 2026 | 15. Januar 2027
Tickets ab 21 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre zahlen 9 € (ab PG 2) unter www.staatsoperette.de
Aus Armut wird Überfluss, aus Geborgenheit soziale Kälte
An der Staatsoperette Dresden erhält das Werk nun eine neue, überraschende Sichtweise. Hänsel und Gretel mangelt es nicht an materiellen Dingen, sondern an dem, was Kinder wirklich brauchen: menschliche Wärme, Zuwendung und Geborgenheit. Auf der Suche nach Nähe und Halt verlieren sich die beiden Geschwister so in einem Videospiel und geraten in eine fantastische Welt voller geheimnisvoller Wesen und unerwarteter Begegnungen. Dabei treffen sie auf eine Hexe, deren Geschichte eine überraschende Perspektive jenseits tradierter Märchenerzählungen eröffnet. Eine gute Hexe und ein böser Hexendämon stellen die vertrauten Rollenbilder auf den Kopf und lassen die Geschichte in neuem Licht erscheinen.
Anime-Ästhetik und K-Pop treffen auf romantische Klangwelten
Intendantin und Regisseurin Kathrin Kondaurow und ihr Team (Kostüme: Anke Aleith, Bühne: Volker Thiele, Video: Lutz Michen) versetzen das Märchen in eine Bildwelt, die von japanischen Animes und modernen Gaming-Welten wie „Final Fantasy“ inspiriert ist. Unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Michael Ellis Ingram erklingt dennoch Humperdincks unvergleichliche Musik mit ihren großen, poetischen Orchesterklängen und dem berühmten Original-Libretto von Adelheid Wette. Trotzdem schlägt der Klassiker auch in der Musik eine Brücke in die Gegenwart: Für die Bearbeitung von „Brüderchen, komm tanz‘ mit mir“ bringt der Berliner DJ Paul Keilhau Einflüsse aus Jugendkultur und K-Pop ins Spiel. So begegnen Humperdincks romantischer Klangwelt aktuelle Sounds und Rhythmen, die insbesondere ein junges Publikum ansprechen.
Künstlerische Entdeckungsreise
Die Neuinszenierung von „Hänsel und Gretel“ hält auch für das Ensemble spannende Herausforderungen bereit: Drei Darstellerinnen feiern ihr Rollendebüt – als Hänsel Dimitra Kalaitzi und als Gretel Christina Maria Fercher und Julie Sekinger. Eine besondere Neuerung ist die Figur des Hexendämons, die in dieser Inszenierung erstmals hinzukommt. Verkörpert wird sie von Artistin Nina Kemptner, die dafür Neuland betritt: Erstmals agiert sie an einer Flying-Pole-Stange. In der Partie der Hexe stehen alternierend Silke Richter (aus dem Ensemble der Staatsoperette) und Catherine Daniel (als Gast) auf der Bühne. Daniel gastierte bereits als Queenie in „Show Boat“ an der Staatsoperette. Mit dabei sind natürlich auch Mädchen und Jungen des Kinderchores der Staatsoperette, die als Lebkuchenkinder aber auch als kleine Waldwesen zu erleben sein werden.
HÄNSEL UND GRETEL
Oper | Libretto von Adelheid Wette | Musik von Engelbert Humperdinck
Musikalische Leitung. Michael Ellis Ingram
Regie: Kathrin Kondaurow
Bühne: Volker Thiele
Kostüme: Anke Aleith
Video: Lutz Michen
Dramaturgie: Stijn Reinhold
Einstudierung Kinderchor: Carola Rühle-Keil
Choreografie („Brüderchen, komm tanz‘ mit mir“): Helene Kondaurow
Hänsel: Laila Salome Fischer / Dimitra Kalaitzi
Gretel: Christina Maria Fercher / Julie Sekinger
Mutter: Steffi Lehmann / Jeannette Oswald
Vater: Andreas Mattersberger / Hinrich Horn
Hexe: Silke Richter / Catherine Daniel
Sandmännchen: Soyeon Jung / Antje Ligeti
Taumännchen: Charlotte Watzlawik / Antje Ligeti
Hexendämon: (Akrobatik) Nina Kemptner
Kinderchor der Staatsoperette
Orchester der Staatsoperette Dresden
Premiere 7. November 2026
weitere Termine: 8., 12. und 13. November | 5., 6., 10., 11., 19., 20., 25., 26.
und 27. Dezember 2026 | 15. Januar 2027
Tickets ab 21 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre zahlen 9 € (ab PG 2) unter www.staatsoperette.de